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Virales Marketing

Virales Marketing (in Anlehnung an das englische Wort für "Virus") beschreibt die exponenzielle Verbreitung von Werbebotschaften über das Internet, wobei die Kunden selbst digitale Informationen und Produkte via E-Mail an weitere potenzielle Kunden aus ihrem sozialen Umfeld versenden, die ihrerseits für eine Weitervermittlung sorgen. Viral Marketing wird auch als Mund-zu-Mund-Propaganda in elektronischer Form bezeichnet. Beispiel: Johnnie Walker‘s Werbespiel Mohrhuhnjagd (auf 30 Mio. PCs).

Viral Marketing

Virales Marketing ist die geplante und gezielte Stimulation von Kommunikation in sozialen Netzwerken, von Mund zu Mund, von Maus zu Maus oder von Mobile zu Mobile. (Thomas Zorbach, vm-people)

Der Begriff "Virales Marketing" tauchte erstmals im Jahr 1996 auf, in einem Artikel des US-Wirtschaftsmagazins Fast Company. Die Bezeichnung sprach sich schnell herum und wurde bereits 1998 zum "Internet Buzzword of the Year" gekürt. Angetrieben wurde die rasche Verbreitung des Begriffs von Erfolgsgeschichten wie die von Hotmail oder "The Blair Witch Project". In beiden Fällen wurden mit minimalem finanziellen Aufwand, maximale Werbe- und Verbreitungseffekte erzielt. In Deutschland löste Johnnie Walker mit der "Moorhuhnjagd" die erste nationale Internetepidemie aus. Im Jahr 2000 sorgten dann drei Publikationen dafür, dass aus dem Modewort der New Economy eine ernstzunehmende Marketingdisziplin wurde: "The Tipping Point" von Malcolm Gladwell "Unleashing the Ideavirus" von Seth Godin und "The Anatomy of Buzz" von Emanuel Rosen. Heute wird Virales Marketing nicht mehr nur als reine Internetdisziplin verstanden, sondern gilt als Oberbegriff für eine Vielzahl von Techniken und Methoden, die zum Ziel haben die Kommunikation der Kunden untereinander anzuregen: Online, Offline oder via Mobile.

Hinweis:
Von Mundpropaganda spricht man vornehmlich, wenn zwei oder wenige Konsumenten ihre Meinungen über ein Produkt oder eine Dienstleistung austauschen. Bei Viral Marketing spricht man hingegen eher von einer schnellen und exponentiellen Verbreitung von Informationen, bei der sich Werbetreibenden an eine ganze Zielgruppe und nicht an einzelne, wenige Adressaten wenden.

Quelle: Guerilla Marketing Portal